Du zahlst teure 40 Stunden - aber du lässt sie nicht führen
Das große Missverständnis
Hand aufs Herz: Wie oft bezahlen Unternehmen für „Führungskräfte“, die in Wahrheit kaum führen dürfen? Sie sind da, sie kosten 40 Stunden pro Woche – und doch wirken sie wie glorifizierte Projektmanager, Meeting-Teilnehmer oder Eskalationsfilter.
Das Paradoxe: Führungskraft ja, Führung nein.
Und genau das frisst Unsummen an Kapital – nicht nur an Gehältern, sondern auch an verlorener Innovationskraft, verpassten Chancen und frustrierten Teams.
Inhalt
40 Stunden operativ - 0 Stunden geführt
1. Die unsichtbaren Kosten des Nicht-Führens
Eine Führungskraft auf Vollzeit einzukaufen bedeutet:
Fixkosten: 120.000 € und mehr jährlich.
Nebenkosten: Büro, Benefits, Boni.
Opportunitätskosten: Projekte, die langsamer laufen, weil Entscheidungen verschleppt werden. Konflikte, die nicht gelöst werden, und damit Abläufe stören. Unsichere Haltung durch fehlende Klarheit führt zu Unzufriedenheit auf allen Seiten. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Doch das Problem liegt tiefer. Viele C-Level- oder Bereichsleiter:innen sind zwar offiziell verantwortlich, aber ihre Führungsrolle ist in der Praxis nur eine Worthülse:
- Budgets kontrollieren andere.
Entscheidungen dürfen sie nicht treffen.
Strategische Gestaltung ist nur auf dem Papier erwünscht.
👉 Ergebnis: Sie sitzen ihre 40 Stunden ab, verlieren sich in operativen Aufgaben – und die Organisation zahlt dafür, dass Führung blockiert statt ermöglicht wird.
Wenn ein Meeting das nächste jagt
2. Warum das in MedTech besonders gefährlich ist
MedTech-Unternehmen leben von Geschwindigkeit, Klarheit und präziser Abstimmung zwischen Technik, Regulatorik und Markt. Doch wenn Führungskräfte nicht führen dürfen, entstehen gefährliche Lücken:
Entscheidungsstaus: Zulassungen verzögern sich, weil niemand Verantwortung übernimmt.
Verunsicherte Teams: Mitarbeiter:innen wissen nicht, woran sie sind – sie spüren den „Schatten der Autorität“, aber keine echte Richtung.
Kostenexplosion: Projekte werden teurer, weil ineffizient gearbeitet wird.
Das Paradoxe: Statt Leadership entsteht Management by Meeting – und genau das ist in einer hochregulierten, innovationsgetriebenen Branche fatal.
Führung neu denken
3. Das Paradox auflösen
Die Lösung liegt nicht darin, noch mehr Vollzeit-Führungskräfte einzustellen. Im Gegenteil: Weniger ist mehr.
Was Unternehmen wirklich brauchen:
Fractional Leadership: punktgenaue Führungseinsätze auf Senior-Level.
Gestaltungsfreiheit statt Beschäftigung: Führungskräfte, die klare Entscheidungen treffen dürfen.
Output statt Anwesenheit: Führung wird am Ergebnis gemessen, nicht an der Stundenzahl.
👉 Es ist nicht entscheidend, dass eine Führungskraft 40 Stunden in deinem Unternehmen verbringt. Entscheidend ist, dass sie in 10 Stunden die richtigen Weichen stellt.
Wirksam führen
4. Wie Fractional Leadership die Spirale stoppt
Statt einen teuren Vollzeitposten zu finanzieren, setzen immer mehr MedTech-Unternehmen auf fractional Modelle:
Erfahrung auf Abruf: Hochkarätige Führungskräfte bringen Expertise in kritischen Phasen ein.
Fokus auf Transformation: Sie gestalten Strukturen, Prozesse und Kultur – ohne in den Strudel der Tagesroutine gezogen zu werden.
Kostenkontrolle: Sie zahlen für Wirkung, nicht für Anwesenheit.
Beispiel:
Ein MedTech-Start-up holt sich einen Fractional COO für 8 Stunden pro Woche. Innerhalb von 3 Monaten sind Prozesse schlanker, Compliance ist gesichert – und das Team kann sich auf Produktentwicklung konzentrieren. Kosten: 20 % eines Vollzeit-Gehalts. Wirkung: Faktor 5 höher.
Zwei Seiten der Medaille
5. Die stille Angst im Top-Management
Warum halten dennoch so viele Unternehmen an Vollzeit-Führung fest?
Kontrollillusion: „Wenn er da ist, habe ich Kontrolle.“
Statusdenken: „Ein Start-up ohne Vollzeit-C-Level wirkt klein.“
Angst vor Machtverlust: Manche Gründer:innen fürchten, dass starke Führung ihre eigene Position gefährdet.
Doch diese Ängste sind teuer. Sie blockieren Wachstum, Kultur und Innovationskraft.
Führung endlich als Job verstehen
6. Führung ist kein Stundenvertrag
Eine unbequeme Wahrheit: Viele Unternehmen kaufen Führung ein, ohne sie zuzulassen.
Das Ergebnis: Hohe Kosten, niedrige Wirkung, frustrierte Teams.
Die Lösung?
Erkennen, dass Führung kein Vollzeitjob, sondern eine Vollzeitwirkung ist.
Mut zur Veränderung: Weniger Anwesenheit, mehr Autorität.
Fractional Leadership nutzen, um Expertise und Verantwortung gezielt einzubringen.
👉 Denn am Ende ist es günstiger, eine Führungskraft 10 Stunden wirklich führen zu lassen, als sie 40 Stunden für Nicht-Entscheidungen zu bezahlen.
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